Die Ausstellung „Ganz Oben“ im Alpinarium Galtür erzählt von der Beziehung zwischen dem Ort Galtür und der Welt. Das Museum ist verbunden mit einer 12 m hohen Mauer, die den Ort vor Lawinen schützt. Sie wurde nach dem großen Lawinenunglück von 1999 in Galtür gebaut. Die Ausstellung setzt sich mit der Lawinen Katastrophe auseinander und zeigt den Wandel der (Um)Welt. 

Mit dem Wandel befasst sich auch das Kunstprojekt „Calling the Glacier“ von Kalle Laar. Über die Telefonnummer +43 5254 30089 ist der Sound des Vernagtferner Gletschers in den Ötztaler Alpen zu hören – eine Auskunft über seine Befindlichkeit in Echtzeit. Ausprobieren!

Wechselnde Perspektiven bietet der Raum „Kugelkoordinaten“. Ein Spiegellabyrinth mit wechselndem Licht und Ton für die besondere Ich-Erfahrung. Oben und Unten verschwimmt im Raum. 
Wo bin ich? Und wieviele?

Im Raum „Wirkungskreis und Dunstkreis“ erfährt der Besucher wann es wie viel geschneit hat in Galtür. Die aufeinandergereihten Holzkreise stellen die Schneemassen eindrücklich dar. Außerdem erfährt man hier, dass schon Albert Einstein und Erwin Schrödinger gerne Galtürer Luft schnupperten. 

In den 90er Jahren galt Galtür als eigensinnigstes Feriendorf, da sich die Einwohner gegen den Gletscherausbau und Massentourismus stellten.