Sehenswert: Antonio Marra im Schloss Mochental

Sehenswert: Antonio Marra im Schloss Mochental

Antonio Marra ist ein italienischer Künstler und ein Vertreter der Op-Art*. Er studierte Kunst an der Accademia di Belle Arti in Neapel und lebt heute in Offenbach am Main.

Alles eine Frage der Perspektive
Das Besondere an seinen Bildern sind die optischen Effekte, die er durch die Bemalung einer lamellenartigen Struktur erzielt. Seine Werke erscheinen aus jeder Perspektive anders und erlangen somit eine unendliche Vielschichtigkeit. Die Ausstellung wird von der Galerie Schrade kuratiert.

Indem wir betrachten, schaffen wir was wir betrachten
Durch die Betrachtung von Antonio Marras Bildern erfahren wir uns selbst als Ort der Schöpfung

*Op-Art ist eine Stilrichtung der Bildenden Kunst der 1960er Jahre. Formmuster und geometrische Farbfiguren erzeugen beim Betrachter überraschende optische Effekte.

Mehr Infos gibt es hier zu finden:
www.galerie-schrade.de
www.schlossstueble-mochental.de

Leider schon vorbei: „Bauhaus und Amerika“ im LWL-Museum in Münster

Leider schon vorbei: „Bauhaus und Amerika“ im LWL-Museum in Münster

1919 wurde das Staatliche Bauhaus von Walter Gropius als Kunstschule in Weimar gegründet. Sie war mit seiner ganzheitlichen Lehre eine der innovativsten Institutionen der Moderne. 1933 wurde das Bauhaus von den Nationalsozialisten aufgelöst, aus diesem Grund gingen viele Künstler und Künstlerinnen in die USA und lehrten dort an Institutionen wie dem Black Mountain College in North Carolina oder dem New Bauhaus in Chicago.

Die Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ befasst sich im Rahmen des 100. Geburtstag der Kunstschule im kommenden Jahr mit Bauhaus Künstler und Künstlerinnen auf dem Feld der Licht- und Bewegungsexperimente, Film und Fotografie, Op Art sowie Tanz und Performance.

Neben den bekannten Bauhauskünstlern wie Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und László Moholy-Nagy sind auch junge aktuelle Künstlerinnen wie Johanna Reich vertreten. Sie studierte Kunstakademie in Münster und im Anschluss an der Kunsthochschule der Medien in Köln. www.johannareich.

Ich habe die Ausstellung mit meiner Freundin Gabi Czudaj-Schlotterer besucht und kann sie jedem Bauhaus interessierten nur weiterempfehlen. Sie geht noch bis zum 10. März 2019

 

 

Sehenswert: Ausstellung „Ganz Oben“ im Alpinarium Galtür

Sehenswert: Ausstellung „Ganz Oben“ im Alpinarium Galtür

Die Ausstellung „Ganz Oben“ im Alpinarium Galtür erzählt von der Beziehung zwischen dem Ort Galtür und der Welt. Das Museum ist verbunden mit einer 12 m hohen Mauer, die den Ort vor Lawinen schützt. Sie wurde nach dem großen Lawinenunglück von 1999 in Galtür gebaut. Die Ausstellung setzt sich mit der Lawinen Katastrophe auseinander und zeigt den Wandel der (Um)Welt. 

Mit dem Wandel befasst sich auch das Kunstprojekt „Calling the Glacier“ von Kalle Laar. Über die Telefonnummer +43 5254 30089 ist der Sound des Vernagtferner Gletschers in den Ötztaler Alpen zu hören – eine Auskunft über seine Befindlichkeit in Echtzeit. Ausprobieren!

Wechselnde Perspektiven bietet der Raum „Kugelkoordinaten“. Ein Spiegellabyrinth mit wechselndem Licht und Ton für die besondere Ich-Erfahrung. Oben und Unten verschwimmt im Raum. 
Wo bin ich? Und wieviele?

Im Raum „Wirkungskreis und Dunstkreis“ erfährt der Besucher wann es wie viel geschneit hat in Galtür. Die aufeinandergereihten Holzkreise stellen die Schneemassen eindrücklich dar. Außerdem erfährt man hier, dass schon Albert Einstein und Erwin Schrödinger gerne Galtürer Luft schnupperten. 

In den 90er Jahren galt Galtür als eigensinnigstes Feriendorf, da sich die Einwohner gegen den Gletscherausbau und Massentourismus stellten.

 

 

Leider schon vorbei: Installation Polygonalsystem auf der Wilhelmsburg

Leider schon vorbei: Installation Polygonalsystem auf der Wilhelmsburg

Stürmt die Burg! Die Wilhelmsburg in Ulm hat sich für vier Monate von Juli bis November 2018 in einen Pop Up Space verwandelt. Gezeigt wird unter anderem eine interaktive Installation von Ines Fiegert, Jeremias Heppeler und Christof Heppeler. Im Flankturm der Burg wurde ein Raum mit einem Netz umwoben, welches Klänge erzeugen kann.

 

 

 

 

Sehenswert ist ebenfalls das „Tomogramm“, eine Lichtinstallation von Joachim Fleischer. Im langen Verbindungsgang innerhalb der Festung sind Lichtquellen installiert, welche Lichtlinien aussenden.

Nähere Informationen dazu gibt es unter
www.die-wilhelmsburg.de

 

Leider schon vorbei: Formen der Natur in der Villa Rot

Leider schon vorbei: Formen der Natur in der Villa Rot

Wie kommen Pigmente eine Schmetterlings auf Papier? Warum ist Natur der Gegensatz von Kultur? Können Pflanzen als Mittel zur Kommentierung von Politik, Geschichte und Ökonomie dienen? Wer ist der eigentliche Künstler, die Natur oder der Mensch? Wissenswertes über die Bedeutung der Natur in unserer westlichen Kultur gibt es bei einer Führung von Marco Hompes in der Villa Rot aus erster Hand. Sehr zu empfehlen!

Besuchbar zwischen dem 04.03 – 03.06.18 in der Villa Rot
www.villa-rot.de